Zeitplan

Was, wann, wo?

Bodenaufkleber3
Bereit zur Verteilung in der gesamten Harzregion: Die Bodenaufkleber mit Informationen zu den
ehemaligen KZ-Lagerstandorten. Foto: Jugend für Dora e.V.

Unser Gedenkprojekt „Fahnen der Erinnerung“ fand in der zweiten Aprilwoche 2015 als Teil des
offiziellen Programms zum 70. Jahrestages der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora statt.


Dienstag, 7. April 2015 – Freitag, 10. April 2015:

An diesen vier Tagen besuchten wir insgesamt 31 Städte und Gemeinden in der Harzregion, in denen
sich bis April 1945 Außenlager des KZ Mittelbau-Dora befanden. In jedem Ort stellten wir im Zentrum
eine „Fahne der Erinnerung“ auf. Neben den Fahnen brachten wir pro ehemaligem KZ-Außenlager
auf dem heutigen Gemeindegebiet einen Bodenaufkleber mit historischen Informationen zu diesen
Lagern und ihrer Räumung durch die SS im Frühjahr 1945 an. Die vorgesehenen Standorte dieser
Gedenkzeichen hatten wir vorab mit den jeweiligen Gemeinden vereinbart.

Die Aufstellung dieser Gedenkzeichen an ihren Standorten dokumentierten wir fotografisch. Die
Fotos veröffentlichten wir zusammen mit Informationen zum Verlauf des Projekts auf
dieser Internetseite. So konnten alle Einwohner vor Ort und alle Besucher_innen dieser Internet-
seite den Verlauf unseres Projekts mitverfolgen.


Ab Freitag, 10. April 2015:

Alle 31 Fahnen (eine pro Gemeinde) und 35 Bodenaufkleber (einer pro ehemaliges KZ-Außenlager
auf dem heutigen Gemeindegebiet) befanden sich nun an den vorgesehenen Standorten im Zentrum
der beteiligten Gemeinden. Damit gingen diese Gedenkzeichen in den dauerhaften Besitz der
Gemeinden über, die frei über ihre weitere Verwendung entscheiden konnten.


Sonntag 12. April 2015, 15 Uhr:

Unter dem Titel „Was bleibt?“ stellten wir unser Gedenkprojekt im Rahmen einer öffentlichen
Veranstaltung im Bürgerhaus der Stadt Nordhausen vor. Wir berichteten über den Verlauf,
präsentierten die zentralen Ergebnisse und freuten uns auf das gemeinsame Gespräch mit dem
Publikum.

Dabei blickten wir auf das Ende der KZ-Außenlager im Frühjahr 1945 zurück: Wir thematisierten die
Räumungstransporte und Todesmärsche, auf die die meisten Häftlinge noch kurz vor dem Eintreffen
der amerikanischen Truppen getrieben worden waren. An ihnen wird deutlich, dass sich das Gedenken
an die Mittelbau-Lager räumlich nicht allein auf die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora begrenzen lässt,
sondern vielmehr die gesamte Harzregion umfasst.

Über die weiteren Veranstaltungen zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora
informierten die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora auf ihrer
Internetseite hier.

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